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Leitfäden für die Nutzung von Social Media durch Verwaltungsmitarbeiter

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In den Verwaltungen herrscht große Unsicherheit hinsichtlich der Nutzung von Web 2.0 / sozialen Netzen. In einigen Verwaltungen darf nicht mal das Internet genutzt werden, geschweige denn Xing, Facebook oder Twitter. In anderen Ländern begreift man diese Kommunikationskanäle längst als gute Möglichkeiten, die Gräben zwischen Bürgern und ihren Verwaltungen zu überbrücken und Wege direkter Kommunikation zu ermöglichen. Dennoch besteht hier Klärungsbedarf, da generell in der Verwaltung der Grundsatz gelebt wird "was nicht explizit erlaubt ist, ist verboten". Chancen werden daher nicht genutzt, aus Angst vor negativen Konsequenzen. Was wir brauchen ist daher eine klare Social Media Policy, ein Leitfaden für Mitarbeiter in der Verwaltung, aus dem sie ableiten können, welche Nutzung von Social Media regelkonform ist und welche nicht. Dabei sollte jedem Mitarbeiter jedoch auch Spielraum möglich sein - die Richtlinie sollte eine Richtlinie sein und keine strenge Regelung von möglichst vielen Detailfällen. Leitfäden von Verwaltungen anderer Länder aber auch von großen Unternehmen können hier gute Vorbilder sein. Letztlich müssen Mitarbeiter ein Gefühl dafür entwickeln können, was an Social Media Nutzung schädlich sein kann und was nicht.

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