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Technik dem Markt überlassen?

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Soll Technik dem Menschen dienen, ist es höchst fraglich, ob das freie Spiel der Marktkräfte stets das beste Ergebnis erzielt. Man denke an bewußte Inkompatibilitäten, mit anderen Systemen mitgelieferte Browser, etc. Kurz: Dinge die die Nutzung des Internet komplizierter und nicht einfacher machen. Kann und sollte die Regierung hier nicht mehr Initiative ergreifen?

Sicher kann und darf man sich nicht durch Gesetze vom technologischen Fortschritt abkoppeln. Doch zumindest durch das Vorantreiben von offenen Standards oder durch entsprechende Impulse bei der Nachfrage von staatlicher Seite ist der politische Handlungsspielraum vielleicht nicht so klein, wie er angesichts einer globalen Technologie wie dem Internet zunächst scheint. Doch dazu müsste Technik erstmal als Gestaltungsspielraum erkannt werden. Die EU-Kommission hat hier bereits unter Beweis gestellt, über durchaus machtvolle Instrumente zu verfügen, um Wettbewerb sicherzustellen. Schön, wäre doch, wenn sie diese auch einsetzen würde, Technik verbraucherfreundlicher zu machen.

Ein weiteres Gestaltungsfeld wären vermutlich noch die diversen internationalen Gremien, die Technische Standards setzen. Hierhin werden von den Regierungen in der Regel Vertreter der Interessen nationaler Soft- und Hardwarehersteller entsandt, die selten Nutzerinteressen vertreten.

Da geht mehr, oder?

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