kontrolle

Contra
Auf bewährte Eingriffsbefugnisse zurückgreifen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

der letzte satz ist okay, aber es sollte der grundsatz gelten: so weit wie möglich raushalten! Auch wenns hier noch so dick steht, dass das internet kein krimineller raum sein soll - es wird ja doch immer wieder in äußerungen auch des BMI deutlich, dass man das internet v.a. als gefahrenzone sieht, die beobachtet und kontrolliert gehört. Diese these, da sehr oberflächlich formuliert, ist daher eher mit mißtrauen als mit wohlwollen zu interpretieren. Das internet war nie rechtsfrei und ist es auch nicht. Aber immer wieder werden überhöhte sicherheitsstandards an das internet angelegt. Anonymität - ein grundrecht - in frage gestellt und dergleichen mehr. Eine zensurinfrastruktur brauchen wir nicht. Jenseits von thesen wird sich die ernsthaftigkeit der politik an ihren taten messen, nicht an thesen die weich und populistisch klingen. Klare worte wären auch schon besser.

Contra
Die gesamte Bandbreite des Ordnungsrechts nutzen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ich dem staat die gute absicht nicht abnehme. Hier wird doch ein pranger gesucht, eine zensurmöglichkeit, eine bürgerkontrolle über das böse, böse netz. Gast 13.Jul.2010 10:35 hat meine meinung auch gut ausgedrückt.

Contra
Verantwortung zwischen Anbietern und Nutzern gerecht aufteilen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Das ist einfach nur Blödsinn und dient wieder nur der Kontrolle um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra
Anonymität und Identifizierbarkeit abwägen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Dies setzt eine Kontrolle über Nutzungszeit, Ort, Dauer und Art der Nutzung voraus. Doch das Internet ist nicht nur ein Marktplatz. Es ist ein Medium der Kommunikation und dient als Bibliothek. Es ist nicht akzeptable bei jedem Gedanken überwacht zu werden. Meine E-Mails sind meine private Angelegenheit. Es geht Niemanden etwas an an wen ich wann, was, von wo aus schicke. Auch geht es Niemanden an was ich lese oder recherchiere.

Neutral
Bewusstsein für gemeinsame Werte schärfen »

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

werte entstehen in der gesellschaft und veraendern sich im prozess der auseinandersetzung miteinander, ueber die zeit und unter dem einfluss unterschiedlichster ausloeser. das internet bietet eine plattform zum austausch mit menschen, denen ich im "alltag" eher nicht begegne. genau dadurch veraendern sich aber meine werte und vorstellungen. ich stelle mir die frage, wer denn kontrollieren wird, welche werte und vorstellungen die "richtigen" oder auch die "falschen" sind. wird das medium internet dadurch nicht ab absurdum gefuehrt? absolut gefaehrlich finde ich das bemuehen darum, allen die gleichen werte zu "verordnen". unsere grundlegenden werte stehen im "Grundgesetz für die Bundesrepublik", fuer das internet gelten doch wohl die gleichen werte, oder?

Contra
Die gesamte Bandbreite des Ordnungsrechts nutzen »

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Hier vermischen sich 2 Ebenen: zunächst das Veröffentlichen von behördlichem Handeln ("Ekelliste"), was zu begrüßen ist, da so verfügbare Informationen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich werden. Aber in die selbe "These" einen steuernden / regulierenden Eingriff in auch technische Prozesse einzuflechten ist frech bis gefährlich. Transparenz für öffentliches Handeln: generell ja, aber auf dem gesamten Entscheidungsweg, und abgesichert durch entsprechende, nachvollziehbare Kontrollen; nur so kann dieses Handeln nicht selbst an den Pranger geraten.

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