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Maschinenlesbar
Grundsätzlich sind alle von Software interpretierbaren Daten maschinenlesbar. Im Zusammenhang mit Open Data werden darunter vor allem solche Datenformate verstanden, die eine Weiterverarbeitung ermöglichen. Die zu Grunde liegende Datenstruktur und entsprechende Standards müssen öffentlich zugänglich sein und sollten vollständig publiziert und kostenfrei erhältlich sein.

Ergänzung 1
#6 |

Einigung über Formate und Schnittstellen

Es sollte in den verschiedenen Fachcommunities, bestenfalls auch darüber hinaus (soweit das Sinn macht) über ein einheitliches Format incl. Datenmodell sowie über eine (Web-)Schnittstelle zumindest nachgedacht werden. Wichtig ist aus meiner Sicht für beides Einfachheit, Erweiterbarkeit und Robustheit. Geeignete Formate kann man in der einschlägigen Literatur finden, XML, RDF, etc. Als Basis einer Metadatenaustausch- und Harvesting-Schnittstelle könnte das OpenSearch-Format geeignet sein. Die fachlichen Datenmodelle werden sich je nach Fachgebiet stark unterscheiden. Ein kleiner, verpflichtender Basissatz an gemeinsamen Elementen sollte aber vereinbart werden, um eine sinnvolle katalogübergreifende Datenrecherche bzw. Syndizierung/Indexierung zu ermöglichen. Wer könnte solche Diskussionen koordinieren und die unterschiedlichen "Stakeholder" innerhalb der Verwaltung zusammen bringen?

Ergänzung 1
#5 |

Schnittstelle Webservices (WSDL) nicht vergessen!

Nicht nur maschinenlesbare Formate sondern auch von Maschinen über Webservices automatisch abrufbare Informationen erlauben neue Mehrwerte. Z. B. können die Öffnungszeiten und Ansprechpartner von Behörden bei einer Zurfverfügungstellung über Webservices automatisch in Formulare übernommen werden.

Ergänzung 1
#4 |

Fachstandards - doch, bitte

Wenn jede der >13.000 Kommunen die "gleichen" Daten in einem anderen maschinenlesbaren Format veröffentlicht, wird es wohl kaum Anwendungen geben, die alle diese Daten bearbeiten können. Das erinnert dann an die früheren Zustände bei der KFZ-Anmeldung...

"Maschinenlesbarkeit" ist ja kein Selbstzweck.

Ergänzung 0
#3 |

Historisierung von Daten

Bei Datenbeständen, die sich im Laufe der Zeit verändern können (z.B. Geodaten) sollte mit einfachen Mitteln auswertbar sein, was sich seit einem beliebigen Datum verändert hat, damit diese Änderungen in abgeleiteten Datenbeständen nachgeführt werden können.

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#2 |

Maschinenlesbarkeit ist wichtig

Die Entwicklung von eigenen Standards ist weniger wichtig als Maschinenlesbarkeit, damit Daten extrahiert werden können.

Ergänzung 1
#1 |

Auch Fachstandards sind notwendig

Damit Daten maschinenlesbar sind reicht es nicht aus, dass sie in einem Standardformat exportiert vorliegen. Damit OpenGovernment zum Fliegen kommt, müssen vergleichbare Daten auch in entsprechenden, einheitlichen Datenstrukturen vorliegen, so dass sie über Verfahrens- und Verwaltungsgrenzen hinweg verarbeitet werden können. Nur dann kann OpenGovernment über den reinen Transparenzeffekt hinaus Nutzen stiften.
Der flächendeckende Einsatz von ÖV-Standards wäre hierzu ein probates Mittel, sofern der entsprechende Katalog zügig und umfassend weiter ausgebaut wird.