Bewusstsein für gemeinsame Werte schärfen

Gemeinsame Werte sind das Fundament unseres Zusammenlebens – je stärker sie unser Bewusstsein und Handeln bestimmen, desto weniger brauchen wir staatliche Einflussnahme und Reglementierung.

Unser Menschenbild und unsere Werte prägen auch die Einstellung zum Internet. Wir sollten uns an den Werten der Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, dem Gebot des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme sowie der Chancengleichheit und Solidarität orientieren.


Das sagen andere:

Idee

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Dies sollte grundsätzlich überall so gelten, das Internet ist nur ein(!) Lebensbereich, der genau so wie jeder Andere durch das Grundgesetz zu schützen ist. Schützen bedeutet Bewahren des Einzelnen vor Straftaten, aber auch vor (schleichender) Einschränkung der freiheitlichen Grundrechte. Daher sehe ich diese These in erster Linie an die Begehrlichkeiten der Ermittlungsbehörden gerichtet. Warum sollte man beispielsweise das freiheitsrechtlich bewährte Briefgeheimnis aushebeln, bloss weil Nachrichten jetzt nicht mehr auf Papier sondern als Datenstrom befördert werden? Aber auch die Informelle Selbstbestimmung muss gewahrt werden. Warum darf Google der ganzen Welt (also auch OBI) zeigen, wie viele Gartenstühle ich auf der Terasse stehen habe, während ich gleichzeitig der Telekom untersage, meine Telefonnummer zu veröffentlichen? Warum dass schlimm ist? Weil ich nicht möchte, dass sich ein Personalchef erst mal per Mausklick meine Hütte ansieht, bevor er mich persönlich kennen lernt. Oder warum darf ich Telefonbucheinträge von Arztpraxen vervollständigen, die ich noch nie betreten habe?

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

ich fände es wichtig, diese Aussage auf die gesamte Gesellschaft anzuwenden, statt sie auf das Internet einzuschränken. Die derzeit empfundene »Verrohung« ist keinesfalls auf das Internet beschränkt, wie es die Kontrollbefürworter oft darstellen. Vielmehr ist sie überall zu beobachten, wo sich der Einzelne als Teil einer anonymen Masse, eines Mobs, empfindet. Dies bezieht sich sowohl auf Mobbing und andere Feindseligkeiten als auch auf den unfrisierten Ausdruck extremer Ansichten wie z.B. Islamfeindlichkeit und Nationalismus. In einer stabilen freiheitlichen Gesellschaft, die auf Chancengleichheit und Rücksichtname basiert, wären solch unerfeuliche und extremistische Haltungen seltener als in unserer heutigen Gesellschaft. Das Internet lieferte aber nur einen kleinen Beitrag, solche Einstellungen salonfähig zu machen -- klassischer Journalismus in Zeitungen und Fernsehen hat bei über Jahrzehnte weit höherer Verbreitung einen mindestens ebenso großen Anteil daran.

Kommentare

Im Grunde richtig, wobei man die entsprechende Hetze wohl nicht als "Journalismus" bezeichnen sollte. "BILD" ist ja auch keine Zeitung, sondern tut nur so.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Es muss in den Kindergärten , Schulen , bei Eltern schon angesetzt werden, dass geistiges Eigentum, Autorenschaft, Kunst, Musik, Literatur einen hohen ideellen , ggf materiellen vor allem aber gesellschaftlich relevanten Wert besitzt. Einen Wert, den es zu schützen gilt. Es ist eben nicht alles frei verfügbar, tauschbar, austauschbar. Ich plädiere wie beim Strom für eine Netzdurchleitungsgebühr für kreative Werke, oder solche die es Wert sind. Theoretisch lässt sich sowas technisch bewerkstelligen. Sobald ein Musikfile auszutauschen, ein Buch online zu lesen automatisch eine Durchleitungsgebühr kostet , schwindet der sorglose Umgang mit entsprechenden Daten, bzw ist dann urheberrechtlich insofern geschützt, als dass er einmalig im ersten Online-Einsatz als solche geschützte Datei gekennzeichnet ist.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

wie wäre es den staat im netz zu überwachen

Kommentare

sehr gut!


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Es ist die einzige echte Chance, in Zukunft in einer freien Gesellschaft zu leben, wo gegenseitiger Respekt vorherrscht. Daher müssen pädagogische Einrichtungen wie Schule, Kindergarten, Nachmittagsbetreuung etc... die Kompetenz erlangen, unseren Kindern diese Werte zu vermitteln. Vieles lässt sich zwar aus der analogen Welt übernehmen, sensible Bereiche wie Datenschutz, Cyberbullying etc... erfordern in der digitalen Welt aber andere Herangehensweisen. Das Stichwort ist hier Sensibilisierung. Wenn Kinder schon von Anfang an Freiheit, Selbstbestimmung und gegenseitigen Respekt erlernen, werden sie sich viel eher selbstbestimmt, eigenverantwortlich und respektvoll unseren Mitmenschen gegenüber verhalten. Das erfordert allerdings eine bessere Ausstattung der Einrichtungen und entsprechende Qualifizierung des pädagogischen Personals um entsprechende Projekte durchzuführen. Viele Lehrer und Erzieher aber auch Eltern wissen gerade mal, wie der Computer eingeschaltet wird. Datenschutz und Netikette sind ihnen aber unbekannt. Auch Eltern müssen in Sachen IT-Kompetenz geschult werden. Einzelprojekte gibt es genügend. Diese müssten allerdings flächendeckend zur Verfügung stehen und gefördert werden, da letztendlich das Elternhaus einen wesentlich größeren Einfluss auf die Entwicklung der Kinder haben, als Schule und Co.

Kommentare

Nicht nur Eltern, Lehrer und Erzieher, vor allem POLITIKER sollten sich endlich das Wissen erarbeiten, mit dem Medium Internet umzugehen, statt es immer wieder zu verteufeln und Überwachungsmechanismen zu fordern, die einer Demokratie schlicht unwürdig sind. Hier sind vor allem die CDU/CSU deutlich hinten dran, was IMHO eine Partei wie die Piraten im Bundestag dringend erforderlich macht. Die FDP mit Frau Leutheuser-Schnarrenberger beweist m.E. hier deutlich mehr Kompetenz als die "christlichen" Parteien!


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Werte und Menschenbild sind das Ergebnis eines stetigen Prozesses, getragen von der Beschäftigung mit dem Thema durch Diskussion. Wenn die täglich gelebten positiven Werte auch auf das Internet übertragen werden sollen braucht man hierfür besonders ein Bewußseit dafür, wie sich (anonyme) Kommunikation über das Internet von reeller Kommunikation unterscheidet. Erst aus diesem Bewußsein heraus kann man darüber diskutieren, wie positive Werte im Netz gelebt werden können.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Menschenbild und Interpretation dieser Werte müssen hier konkret formuliert werden. Eine Abstimmung über eine derart relative Aussage ist m.E. nicht möglich - außerdem ist es ein Widerspruch in sich. Wohlwollend interpretiert kann ich mich dieser Aussage selbstverständlich anschließen.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Meine Idee ist folgende: Es gibt keinen Bedarf das Internet besonderen Regeln zu unterwerfen. Werte wie Freiheit, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Respekt existieren nur noch als Idee. Wir leben in einem System, dessen Aufgabe nur noch die Selbsterhaltung ist. Das Internet ist noch nicht zu 100 % davon betroffen. Und deshalb bedarf es einem besonderen Schutz. Dieser kann vom Staat aber nicht gewährleistet werden, da der besondere Schutz des Internets den Interessen des Staates zuwiderläuft.

Kommentare

Statt Staat und Kirche, lieber Staat, Kirche und Internet? Warum nicht. Helfen würde es.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

- Freiheit: Der Staat hält sich bitte raus aus dem Internet - Selbstbestimmung: Ich bin so frei, selbst zu bestimmen was ich wie im Internet mache - Eigenverantwortung: Wer sonst? - Respekt und Rücksichtnahme: da gab es schon immer die Netikette - Chancengleichheit: Medienkunde als neues Schulfach wäre nicht schlecht. - Solidarität: Im Internet?

Kommentare

Die eigene Freiheit im Internet endet dort, wo Rechte (z.B. Urheberrecht) und Freiheit (z.B. Schutz von Schutzbedürftigen, z.B. Kindern und Jugendlichen) anderer verletzt werden. Insoweit enthält dieser Beitrag aus meiner Sicht richtige Elemente (Medienkunde), ich würde jedoch nicht uneingeschränkt zustimmen.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Politik soll ein Programm entwickeln, welches die enorme Bedeutung des Internets jenseits eines Unterhaltungsmediums bereits heute wie auch für die Zukunft unseres Volkes jedem/jeder anschaulich macht. Ein solches Programm soll Chancen & Risiken entwickeln und aufzeigen. CHANCEN des Internets heute und in der Zukunft für jeden einzelnen Bürger/Bürgerin z.B. auf den Feldern Wissensgesellschaft, Gesundheitswesen, Innovation & Forschung, Demokratie etc. darstellen Förderung, Bereitstellung und Schulung von Technologien zum Umgang mit Risiken für die Informationssicherheit und den Datenschutz.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Folgende Ausführungen beziehen Stellung zu allen 14 Thesen (dafür wäre vielleicht eine eigene Feedbackmöglichkeit wichtig!). Den vorliegenden Thesen fehlt es erheblich an Substanz, sowie an greifbaren Inhalten! Thesen sollten eigentlich Aussagen bzw. Leitideen repräsentieren - dabei muss sich der Verfasser über Ziel und Zweck bewusst sein! Im vorliegenden Fall wird das nicht deutlich. Die Betrachtung mit Sinn und Zweck "zur Schaffung einer gemeinsamen netzpolitischen Grundlage" - viel zu undifferenziert - hier hätte man ebenso das Grungesetz zitieren können. Beispielhaft sei obige These herausgegriffen: "Gemeinsame Werte sind das Fundament unseres Zusammenlebens - je stärker sie unser ... Handeln bestimmten ... weniger ... staatliche Einlfussnahme" - Warum, weshalb, wieso - was hat das mit dem Internet zu tun!?! Im Internet ist es gerade nicht so, dass nur Menschen mit gleichen Werten aufeinander treffen - verschiedene Kulturen mit verschiedenen Wertemustern treffen hier aufeinander! -> Daher muss Ziel sein, Diskurse anzuregen zur "professionellen/gemeinsamen Kulturbildung" (eben nicht beschränkt auf Deutschland)! Das Internet ist ein globales Werkzeug, dieses Verständnis wird für mich in den Thesen nicht deutlich. Mein Vorschlag: Zunächst sollten allgemein klare Zielsetzungen erarbeitet werden - anschließend könnte man Fragen - erreicht man eine gewisse Zielsetzung mit These xy? Entscheidend sind dabei globale Denkmuster! ... leider keine Zeichen mehr - viel erfolg!

Kommentare

Genau dasselbe dachte ich auch. Zum Teil klingen die "Thesen" so allgemein, dass man sich fragt, ob man vielleicht einfach nur Zustimmung bekommen wollte, obwohl man keinen wirklichen Inhalt vorlegt.
Ich denke, zum Teil vertreten die Thesen gute Absichten, aber mehr auch nicht.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Es gibt seit Jahren so etwas wie die Netikette. Diese bilden exakt die obigen Grundgedanken ab - sind aber wesentlich netzspezifischer. Hier kann/muß man spezifischer werden !

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die Politik sollte in Punkto "Gemeinsame Werte" mit gutem Beispiel vorangehen. Gerade hinsichtlich der Freiheit und Selbstbestimmung muß die Vorratsdatenspeicherung gesetzlich verboten werden und die informelle Selbstbestimmung z.B. durch den Datenbrief erhöht werden.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Staatliche Einflussnahme und Reglementierung erzeugen gemeinsame Werte für das Fundament unseres Zusammenlebens – je stärker sie unser Bewusstsein und Handeln bestimmen, desto FREMDbestimmter sind wir. Dem zweiten Absatz: "Wir sollten uns an den Werten der Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, dem Gebot des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme sowie der Chancengleichheit und Solidarität orientieren. stimme ich voll zu." Nur dieser steht im Widerspruch zum ersten Absatz.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

... genau aus diesem Grund sollte der Fokus wieder einmal nicht auf den Schwanz des Pferdes gesetzt werden. Das ganze hat mit dem Internet nämlich rein gar nichts zu tun. Die gemeinsamen Werte einer funktionierenden Gesellschaft sind demnach auch nicht im Rahmen einer deutschen Netzpolitik zu diskutieren. Wir erleben hier nur die Konsequenzen einer missverstanden Ursache-Wirkungs-Beziehung.

Kommentare

in der These steht "orientiert", werder diskutiert noch regelt. Das gemeinsame Werte nicht im Rahmen der deutschen Netzpolitik zu diskutieren oder gar festzulegen sind, dürfte unstrittig sein.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Säkular-ethische Werte!

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Gerade Kinder und Jugendliche entwickeln oft doch recht andere Werte, je nach Stadtviertel, in dem sie wohnen müssen. Da es z.B. in den Elternschulen in einer Großstadt nur an einer von zehn überhaupt Kurse zum Thema "Internet und Kids" gibt, sollte man so etwas jetzt sehr rasch weiter ausbauen. Durch Flyer in den Supermärkten und Clips im Regionalfernsehen jeder Familie die wichtigsten Punkte zum Schutz vermitteln. Und sie evtl. länger in Kita und Hort betreuen, damit nicht zu oft virtuelle und verbale Grobheit als Idol dient. Mehr gute Realität schaffen.

Kommentare

Die längere Betreuung von Kindern ist eine schwache Kompensation. Horte horten Marionetten. Und stoßen danach lieblos ab. Gebt (solchen) Eltern verWERTbare, nein wertVOLLE Perspektiven, dann haben sie auch die Kinder.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Es muss nicht nur das Bewusstsein für gemeinsame Werte geschärft werden, sondern auch das nebeneinander unterschiedlicher Wertvorstellungen muss möglich sein. Gemeinsame Werte dürfen nicht dazu führen, das jeder verfolgt wird, der eine andere Meinung hat. Es muss eine Abwägung zwischen gemeinsamen und persönlichen Wertvorstellungen geben.

Kommentare

Diese "Idee" unterstütze ich sehr. Die erste These ist sehr vage formuliert und ich persöhnlich halte die darin enthaltenen Werte für sehr wichtig. Aber das Festmauern von Werten ist gefährlich. Zu schnell wird aus "Wir stehen für Freiheit und Demokratie" - "Wir verteidigen die Freiheit und Demokratie am Hindukusch"

"...dem Gebot des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme sowie der Chancengleichheit und Solidarität orientieren." Wenn das wirklich so gelebt werden würde würden auf unterschiedliche Wertvorstellungen respektiert, oder nicht?


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die These sollte erst einmal sauber formuliert werden, um sicher zu stellen, dass auch jeder das gleiche darunter versteht. Während der Titel vermutlich als These lauten soll "*wir sollten* das Bewusstsein für gemeinsame Werte schärfen", spricht der Erklärungstext nur noch davon, sich an den Werten zu "orientieren". Während ersteres eine direkte Handlungsaufforderung an die Gesellschaft als Ganzes ist und so staatliche Initiativen zur Verwirklichung dieses Ziele anmahnt, stellt letzteres nur eine individuelle Handlungsaufforderung an jeden Bürger einzeln dar, sich dem Grundgesetz entsprechend zu verhalten. Was von beiden ist denn nun gemeint? Der Bezug dieser These zum eigentlichen Thema "Internet" fehlt fast völlig und bleibt unklar und mehrdeutig.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ich bin eher dafür, aber mache das auch von den Werten abhängig. Wenn das dann die "christlichen" Werte sind, bin ich absolut dagegen. Säkularisierung ist eine wichtige Sache, auch wenn das die CDU öfters mal vergisst. Daher ziehe ich die Werte des Grundgesetzes und der Aufklärung/Humanismus vor.

Kommentare

absolut!


Contra

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Es wurde schon alles in den Kommentaren gesagt. Zudem hat die Wertedebatte der CDU deutlich gezeigt, dass dies meist ein zu einfacher Weg ist vordergründig Politik zu machen, auch wenn es erst einmal gut klingt. PS: Das JS für das Zählen der noch freien Zeichen macht dieses Feld unbrauchbar langsam. Schlechter Code. (FF3.6, WinXP)

Anmerkung der Moderation: Hallo Gast. Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ihren Einwand bezüglich der technischen Umsetzung können Sie im Bereich "Lob & Kritik" eventuell etwas präzisieren. Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Das Netz braucht keine gemeinsamen Werte, es ist ein gemeinsamer Kommunikationsraum der hoffentlich erst solche schafft und selbst dann werde sich dieser immer wieder wandeln.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ich nicht glaube, dass die Moral Recht und Gesetz ersetzen kann. Das mag für einen sehr großen Teil der Bevölkerung zutreffen, aber rechtliche Sanktionen sind ja gerade dazu da, den kleinen Rest zu disziplinieren und den großen Teil zu schützen. Im übrigen scheinen gerade in der jüngeren Vergangenheit die gemeinsamen Werte an Einfluss verloren zu haben und die materiellen Werte immer mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

wir mal wieder nicht wissen, wessen Werte wir denn vertreten duerfen? Das wird dann vermutlich im umkehrschluss gesetzlich geregelt werden in den "10 Geboten des Internets?" Alle Versuche "extra" Gesetze fuer das Internet zu verfassen sind klaeglich gescheitert, anstelle normal geltendes Gesetz anzuwenden.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Gemeinsame "Werte" sind ein überaus schwammiges Konzept. Moralvorstellungen lassen sich nicht in Worte pressen, ohne ihren Bedeutungsgehalt zu verlieren. Werte wie Freiheit können je nach Fall völlig unterschiedlich interpretiert werden. Zudem verleitet das Konzept gemeinsamer Werte, nur die eigenen Moralvorstellungen aus die gesamte Gesellschaft zu projizieren. Anstatt sich auf einen angeblichen Konsens zu verlassen, sollte das Führen von Dialogen gefördert werden.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

diese schwammigen Worte nicht viel aussagen. Wenn sie(Admin, Politik, wer auch immer) eine inhaltliche Zusammenfassung dieser nett gewählten Worte geben könnte, wäre ich schon dankbar. Aber zu diesem Text kann man nicht viel sagen außer: Schön und gut, aber was heißt das jetzt??? Ich weiche kurz vom Thema ab, wegen etwas nicht minder Wichtigem: Diese Art von inhaltsleeren Floskeln sind es, die den freien Bürger an der Politik nerven. Wenn man nichts inhaltliches sagen kann oder will, dann muss man auch nicht irgendeine Floskel in den Raum werfen. Das frustriert und schafft Distanz zwischen Volk und Volksvertretern.. da sind sinkende Wahlbeteiligungen kein Wunder und bedarfen wahrlich keines Analyseexperten.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

ich sehe was zum Beispiel in China passiert.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Meine Begründung: warum sollen alle die gleichen Werte verfolgen? Ich möchte auch weiterhin Mohammed/Papst/Bundeskanzlerin Satire oder Karrikaturen sehen dürfen - das kollidiert aber sicherlich mit den Wertvorstellungen Anderer. Handlungsempfehlung: der Staat soll sich bei Wertediskussionen neutral verhalten.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

dass ein aktueller Politiker folgende Werte "Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, dem Gebot des gegenseitigen Respekts und der Rücksichtnahme sowie der Chancengleichheit und Solidarität" in einem Atemzug nennt entbehrt nicht einer gewissen Realsatire. Im Moment werden diese Werte doch mit Füßen getreten und zwar weniger vom Volk, welches das Internet nutzt sondern vielmehr von den Politikern, die es meist nicht nutzen/verstehen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

in der BRD viele Menschen mit Migrationshintergrund leben. Aufgrund der unterschiedlichen Mentalitäten, Interessen und Umfelder, wird es nie ein generelles, einheitliches Wertebild unter allen Bürgern geben. Desweiteren muss man bedenken, dass der Alltag der Deutschen ständig im Wandel ist. Bspw. die Wirtschaft, Politik und Freizeitaktivitäten verändern sich unaufhaltsam. Ich glaube es ist fast unmöglich für einen Moment inne zu halten und allen Menschen auf einmal klar zu machen, was eigentlich "die richtigen" Werte und Normen sind. Mit "klar machen" meine ich nicht in Gesetzbüchern verankern, sondern in den Köpfen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Wie Sie mir sicher zustimmen müssen, treffen im Internet nicht Meinungen, sondern auch „Rechtsräume“ und erstmals auch „Werteräume“ ungefiltert aufeinander. Doch genau darin liegt jedoch die revolutionäre Kraft dieser Technologie. Müsste dementsprechend nicht die erste These vielmehr lauten: Staatliches Handeln im Internet orientiert sich an freiheitlichen Prinzipien und setzt sich ein für den Schutz der Meinungs- und Wertevielfalt im Netz? Vielleicht wäre es gut, wenn wir –vor allem auch die Politik- endlich besser verstünden, dass gerade im Nebeneinander, in der Vielfalt der Strukturen, genau jenes schöpferische Potential liegen könnte, die Menschen der Welt wirklich einander ein Stück näher zu bringen. Weil das momentan noch kaum reglementierte Internet es eben genau zulässt, anders sein zu können und dies auch zu sagen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Schauen wir uns um: Am Beispiel China erkennt man, wie staatliche Eingriffe in das„Grundwesen“ dieses Netzwerks selbiges just im Moment um sein bestes Merkmal, seinen „Freiheitswert“, berauben. Reglementierung sollte daher auf ein absolutes Mindestmaß beschränkt sein, um genau das höchste Gut zu schützen, für dessen Schutz sie postulieren, als Staat eintreten zu wollen. Damit meine ich selbstverständlicherweise nicht, bestimmte Formen der Kriminalität nicht mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, sondern: Die Definition dessen, was im Internet stattzufinden hat, sollte die Politik eben nicht mit einem zu kurzgefassten, zu engen „Korsett“ versehen, welches versucht, unsere eigenen Wertvorstellungen als Richtschnur „missionarisch“ in die Welt tragen zu wollen. „ Gemeinsame Werte sind das Fundament unseres Zusammenlebens – je stärker sie unser Bewusstsein und Handeln bestimmen, desto weniger brauchen wir staatliche Einflussnahme und Reglementierung. “ Dieser Einstieg in These Eins wirft die Frage auf, welcher gesellschaftliche Wertekanon hier heranzitiert wird, um des Phänomens Internet Herr werden zu können? Die Menschenrechte? Unsere im deutschen Grundgesetz verankerten Persönlichkeitsrechte? Das weit lockere Rechtsverständnis Amerikas, die Datenschutz als deutlich weniger wichtig erachten im Vergleich mit uns Deutschen? Oder vielleicht das in einigen Punkten fundamental andere Werteverständnis des Nahen Ostens?

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Sehr geehrter Herr Dr. De Maizière, schön ist, dass Sie versuchen, mit Ihren Thesen die Idee eines grundsätzlichen Leitfadens für die Position der Politik in Bezug auf Internet zu entwickeln. Leider scheint mir, hat sich Ihnen und den beteiligten Experten bei der Formulierung eine wichtige, weil wesentliche Frage nicht gestellt, die -meiner Meinung nach- eine der relevantesten gewesen sein müsste, die man in einem solchen "Manifest" erörtern hätte sollen: „Was ist der Preis der Freiheit?“ Das Internet ist ein weltumspannendes Netz, das seine medienkulturelle Einzigartigkeit eben erst aus seiner offenen, wirr vernetzten, Dialog fördernden und alle Ländergrenzen und nationale Rechtsräume überschreitenden Struktur heraus erlangt. Es ist qua seiner Definition eine "Freiheitsmaschine" par excellence. Wie man jüngst am Beispiel Iran miterleben konnte, ist das demokratische Potential dieser Technologie herausragend. Sein demokratisches Wesen ist systemimmanent. Dennoch zeugen die von Ihnen formulierten Thesen in der Summe davon, dass eben dieses genau nicht wirklich verstanden und von der Politik als Chance begriffen wurde. Zumindest nicht in letzter Konsequenz. „Wo der Staat im Internet hoheitlich handeln will...“ beginnt Ihre zehnte These und wirft sogleich die Frage auf, was „hoheitliches Handeln“ überhaupt sein kann in Bezug auf eine Technologie, die vor keiner Ländergrenze halt macht?

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Zu allgemein, schwammig, selbstverständlich und damit überflüssig.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Die Werte sind toll! Ein positives Menschenbild auch. leider wird da wo diese Werte vermittelt werden meist in Sparzeiten der Rotstift angesetzt...... Die Idee externe Kontrolle durch den Staat zu ersetzen durch internalisiserte Eigenkontrolle wo sich jeder selber kontrolliert und den Werten gemäß verhält ist gut - das versucht man ja schon seit den 70er Jahren in der Jugendarbeit und den Schulen mit manchmal gutem bzw. auch mäßigem Erfolg. Aus der Praxis weiß ich daß das bei angepassten gut sozialisierten Kindern und Jugendlichen gut funktioniert - bei etwas unangepassten so gut wie überhaupt nicht....diese erkennen sehr schnell, daß das Ganze mit der Freiheit und Eigenverantwortung eine Art Mogelpackung ist nach dem Motto: Du darfst Dich frei entscheiden - ich gebe Dir aber vor für was.....und kämpfen dann dagegen. Was bei Jugendlichen und Kindern schon kaum funktioniert wird bei intelligenten mitdenkenden Erwachsenen erst recht nicht funktionieren. Diese werden sich nach wie vor so verhalten wie sie das wollen und vor allem so daß Sie daran verdienen - sprich die Medien und das Internet so benutzen, daß der größtmögliche wirtschaftliche Nutzen für diese entsteht. Ich wünsche mir einen starken Staat welcher für Kinder und Jugendliche den ganzen Müll aus dem Web und TV verbannt und dafür sorgt, daß diese nicht schon mit 12 Jahren Intimrasuren und Brustvergrößerungen als Dokus im Nachmittags TV sehen ... wer steuert die Wertevermittlung??? Im Augenblick RTL SAT1 ect.....

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

, dass alles auch ohne staatliche Einflussnahme funktionieren könnte, wenn alle Menschen perfekt wären, ein Allgemeinplatz ist, der überall gilt. Bei der Netzpolitik geht es jedoch darum, zu definieren, wieviel staatliche Einflussnahme, abseits er Utopie des perfekten Bügers, nötig ist.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

das ist das netz, lol?

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Leider bestimmen nicht unsere guten Werte das Zusammenleben, sondern die Interessen derer, die an den Stellen sitzen, wo im Geheimen entschieden wird. Und dem Prinzip, dass der Verursacher von Schaden an der Allgemeinheit zur Verantwortung gezogen wird, entziehen sich unsere `Vorbilder´ juristisch erfolgreich, obwohl doch Rechtsprechung gerade auf dem Wertekonsens beruht.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

unsere Werte nicht direkt etwas mit unseren Einstellungen zum Internet zu tun haben.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

... es auf eine verdeckte Zenzur unter dem Mantel eines Wertekatalogs hinausläuft. Die Mächtigen in Politik und Wirtscahft sind nur an einem interessiert: Nämlich ein kritisches und Fakten unverhüllendes Internet zu verhindern.

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Vermeiden Sie Unterstellungen. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Neutral

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Das ist nur eine allgemeine Floskel ,klingt gut ist aber so gut wie Sinnfrei.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Die ersten drei Zeilen sind überflüssig. Ansonsten ist mir das alles zu schwammig, unter den Begriffen "Freiheit und Eigenverantwortung" kann sich da jeder selber seine Ansicht dazu schmieden, was Freiheit im Internet genau bedeutet und wann man selber Verantwortung trägt oder jmd. anderes Verantwortlich ist. Egal ob vor dem PC oder auf der Straße, in beiden Fällen kommuniziert man mit anderen Personen also gilt auch in beiden Fällen der Grundsatz der Rücksichtnahme. Das ist aber lange nichts neues oder besonderes, sondern etwas absolut Grundsätzliches. Was mit "Chancengleichheit und Solidarität" im Netz genau gemeint ist, lässt sich auch streiten. Mir ist das einfach zu Schwammig und Inhaltlos.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Die oben genannten Werte sind ja durchaus begrüßenswert aber die staatliche "Regulierung" von Werten klingt doch etwas suspekt.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

inhaltslos

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Neutral, weil einerseits als Allgemeinsatz richtig, aber andererseits nicht vorgegeben ist, wer "Uns" ist. Die Bevoelkerung ist multikulturell, von Norden nach Sueden, Osten nach Westen, jung bis alt, arm bis reich, politisch Rechts bis Links alles vorhanden. Da einen gemeinsamen Nenner zu finden ist IMO unmoeglich, da er entweder zu weit gefasst werden muss oder Leute einschraenkt.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

sie zu allgemein gehalten ist, und in der Umsetzung zu viele Fehler gemacht werden können.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

...die Aussagen zu widersprüchlich sind! Gemeinsame Werte besagen nicht, dass es keiner Reglementierung bedarf. Und Reglementierung per se bringt oder verhindert auch keine gemeinsamen Werte! Ich begrüße die genannten Werte, brauche jedoch keine separate Reglementierung für das Internet; und auch eine freiheitliche und soziale Reglementierung lehne ich nicht ab.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

So ganz in Ordung aber was soll es uns sagen?

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

es verdammt oberflächlich und allgemein formulierte Grundsätze sind, die allein durch Generations-, Gesellschaftsschichtunterschiede eine starke Unschärfe mit sich bringen. "Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung" klingen gut, werden aber von verschiedenen Personen sehr differenziert definiert. Hier hilft nichts, das muss enger und verständlicher gefasst werden. Vor allem der Begriff Freiheit, der ja gerne mal stark eingeschränkt wird, wenn man wieder jemand "Terrorist" schreit.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Zu oberflächlich und allgemein. Werte sind wichtig und das Internet kann helfen, diese Botschaft zu transportieren. Aber einen konkreten Handlungsbedarf oder einen Missstand sehe ich bei den Werten nicht.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Das ist natürlich sehr konsensfähig, aber mir zu esotherisch im Kontext der Netzpolitik. Wie soll das operationalisert werden? Deshalb nur ein "Neutral" auf den Kontext bezogen

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

sie mit der Netzpolitik an sich nichts zu tun hat. Es handelt sich dabei meiner Meinung nach ehr um einen gesellschaftlichen Aspekt, den man mit einem verpflichtenden Unterrichtsfach "Ethik" berücksichtigen sollte

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Irgenteinen Grund muss es ja geben für unser gemeinsames Zusammenleben, sonst würden wir ja das nicht tun. Allerdings: Was soll das mit dem Internet zu tun haben? Dort bilden sich ja auch ohne diese Thesen Interressensgruppen mit gemeinsamen Werten und Ideen. Überhaubt ist das World Wide Web erst aus einer Interressensgemeinschaft entstanden, aus einer Gruppe von Wissenschaftlern die Informationen austauschen wollten.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Sehr Allgemein und hat für mich nichts mit dem Internet zu tun.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Nichtsaussagend!!!

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

...die Wertevermittlung nicht mit dem Internet, sondern allgemein mit der Gesellschaft zu tun hat.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

... der These kann ich nur zustimmen. Muss aber hinzufügen das man die These allein sehen sollte unter den bisherigen Umständen wie beispielsweise der Vorratsdatenspeicherung ist es wiederum fraglich in welcher Hinsicht diese Prinzipien umgesetzt werden. Prinzipiell sollte das Internet frei bleiben. Im W.W.Web ist es immer meine eigene Entscheidung die ich treffe, lese ich eine E-Mail oder lese ich diese nicht, besuche ich diese oder eine andere Webseite, speichere ich meine Daten oder tue ich das nicht - dies sind nur wenige Beispiele für Entscheidungsfreiheit, wenn diese Daten gespeichert oder an den Absender übermittelt werden ob und wann ich die Mail gelesen, schränkt dies die Freiheit schon wieder im erhebliche Sinn ein.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Diese Aussage ist nicht nur ein Allgemeinplatz, sondern auch einer, deren Teilaussagen gerne ins Gegenteil verbogen werden. So bedeuten Freiheit und Eigenverantwortung auch schon einmal, dass die Gemeinschaft vergisst, ihre Pflichten gegenüber dem Individuum wahrzunehmen, weil es das ja selbst verschuldet hat...

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Gemeinsame Werte bilden die Grundlage für staatliche Einflußnahme und Reglementierung und nicht umgekehrt. Der Staat hat die Aufgabe diese Werte umzusetzen und einzelne Individuen zu beschützen - da muß nicht "von oben" ein Bewußtsein geschärft werden.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Ich kann mit dieser These nicht viel anfangen. Zu allgemein gehalten und sie trifft eigentlich nur das was sowieso nur jeder für sich selbst prüfen muss, nämlich das was man im allgemeinen als gute Umgangsformen bezeichnet.

Pro

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ich plädiere für eine Netzdurchleitungsgebühr (ähnlich zum Strom ) für alle kreativen und zu schützenden Werke (Musik, Literatur, Kunst etc) , sprich ein zweigleisiges Internet , eines für freie Kommunikation, sowie eines das Gebühren kostet. Wenn etwas im freien Netz auftaucht, dass ideel grundsätzlich vom Rechteinhaber / Autor nur ins gebührenpflichtige Netz eingespeist wurde, darf es auch konsequent mit allen rechllichen Folgen im freien verfolgt , abgemahnt werden.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ohne gemeinsame Werte gibt es keine Grundlage für Regeln.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Wenn wir keine gemeinsamen Werte schaffen können wir uns später auch auf keine berufen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Richtig, wenn wir wieder anfangen unsere Kinder besser und anständiger zu erziehen, was Menschenrechte und Menschenwürde sowie Respekt voreinander beeinhaltet, dann würden beinahe alle nötigen Regularien hinfällig. Dazu müßten Familien allerdings die Möglichkeit haben die dafür notwendige Zeit investieren zu können. Was dank der mordernen Sklaverei (Zeitarbeit) meist gar nicht mehr möglich ist, da hier beide Elternteile (sofern überhaupt 2 vorhanden) in der Woche 40-60 Std. Arbeiten müßen um überhaupt "über die Runden" zu kommen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sie mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

... man dadurch u. a. das sog. "Cyber-Mobbing" auch ohne die evtl. speziell formulierten Gesetze eingegrenzt werden könnte - und zwar nicht als Verbot (dass viele wahrscheinlich nicht beachten würden), sondern als eine Art "gegenseitiges Angebot". Sind Solidarität und die Chancengleichheit nicht sogar Grundprinzipien einer modernen Demokratie?

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

tanz statt gefängnis!

Anmerkung der Moderation: Hallo "robert zank", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Versuchen Sie einen Themenbezug herzustellen. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ich bisher in allen offenen Foren die Erfahrung gemacht habe, dass - vor allem im Deutschsprachigen Raum - die Eigenkontrolle der User grundsätzlich gut funktioniert. Rassistische oder Menschenverachtende Zuschriften werden sehr schnell aussortiert. Natürlich gibt es immer wieder Trolls und/oder Hetzer, aber im Grossen und Ganzen siegt dann die Masse der anständigen Leute. Zudem wird so die Diskussionskultur gestärkt. Wichtig ist aber, dass es immer Moderatoren gibt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Handlungsemfpehlung: noch weiter konkretisieren in der Umsetzung und genauer definieren

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Handlungsempfehlung: Permanente Aufklärungskampagne erforderlich. Es muss eine Grundsatzethik geben, die auch mit Sanktionen durchgesetzt wird, wenn z.B. Musik oder andere kreative Inhalte illegal downgeloaded werden.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Da das geldbasierte Wirtschaftsystem zusammenbrechen wird, kann man mit der richtigen Grundeinstellung zum Thema Werte die Basis für weiteres erfolgreiches Zusammenleben legen. Die Geldwirtschaft MUSS brechen, sonst wird das nix mehr mit Frieden und Wohlstand für alle. Ressourcenbasierte Wirtschaft ist die Zukunft und das Netz kann der Realität vorleben, dass es keine Grenzen zwischen Menschen braucht, Länder-/Standes-/Sprachgrenzen, um gemeinsam zu handeln, Werte zu schaffen. Wo kein Geld, da auch kein Neid. Der Ansporn, neue Werte (Kunst) zu schaffen, ist ein steigendes Ansehen. DAS sollte der Anspruch eines Jeden werden...

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Jede Handlung sollte von diesen Grundsätzen geleitet sein.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

weil das "zusammenleben" im Internet unter Werten geschehen muss.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

wir uns vielleicht eifach naeher kommen wollen

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

So wie ich von anderen geachtet und respektiert werden möchte, genauso achte und respektiere ich meine Mitmenschen

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

hehre ziele sind löblich

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

da sie die Gemeinschaft stärkt und unsere demokratischen Grundsätze aufrecht erhält. Da aber eine hundert prozentige Sicherheit niemals gegeben ist, bin ich aber dafür, dass die Regierung sich nicht ganz aus dem Internetgeschehen raushalten sollte. Sie muss die zweite Kraft im Internet (nach dem Bürger)sein und gegebenenfalls bei schwierigen Fragen wie z.B. der Kinderpornographie einlenken.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Als hehres Ziel zu empfehlen

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

freiwillige gegenseitige Achtung und Respekt einen Überwachungsstaat überflüssig machen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ich immer noch hoffe, dass viele Menschen diese Werte teilen (oder es wieder lernen)

Alle

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

für das internet nichts anderes gelten kann als für das zusammenleben allgemein

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

dies grundsätzliche für alle Bereiche des Zusammenlebens gelten sollte

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das vieles einfacher und angenehmer macht. Sollte aber eigentlich selbstverständlich sein.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

dies es mit den allgemeinen Tugenden im gegenseitigen Umgang miteinander einhergeht, egal ob in der realen oder virtuellen Welt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ohne gemeinsame Grundwerte jegliche Diskussion sinnlos ist. Einigen wir uns nicht auf ein paar gemeinsame Axiome landen wir bei Decarte. Ich denke wir sollten uns auf die grundlegenden Christlichen Prinzipien wie Nächstenliebe zurückbesinnen und uns daran erinnern dass Jesus uns sogar aufforderte unsere Feinde zu lieben.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das Internet gegenseitige Rücksichtsnahme erfordert

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es die Kommunikation im Internet verbessern würde, wenn man auch hier die Grundregeln einhält.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Auch im Internet sollten rechtsstaatliche Regeln gelten.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

... sie die Verantwortung in die Hand der Netzbürger legt

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Simmt mit meinem verständnis des gemeinschftlichem zusammenlebens.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ok

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Auch im Internet gilt für mich diese Maxime, wie es im Alltag im realen Leben selbstverständlich sein sollte.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

.. es im realen Leben schon nicht funktioniert. Chancengleichheit und gegenseitiger Respekt sind de facto in breiten Schichten der Bevölkerung unbekannte Begriffe. Genauso wie beide Begriffe auf dem Arbeitsmarkt nicht beachtet werden, kann man dieses in virtuellen Räumen garantieren bzw. gesetzlich verordnen.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Dies sollte grundsätzlich überall so gelten, das Internet ist nur ein(!) Lebensbereich, der genau so wie jeder Andere durch das Grundgesetz zu schützen ist. Schützen bedeutet Bewahren des Einzelnen vor Straftaten, aber auch vor (schleichender) Einschränkung der freiheitlichen Grundrechte. Daher sehe ich diese These in erster Linie an die Begehrlichkeiten der Ermittlungsbehörden gerichtet. Warum sollte man beispielsweise das freiheitsrechtlich bewährte Briefgeheimnis aushebeln, bloss weil Nachrichten jetzt nicht mehr auf Papier sondern als Datenstrom befördert werden? Aber auch die Informelle Selbstbestimmung muss gewahrt werden. Warum darf Google der ganzen Welt (also auch OBI) zeigen, wie viele Gartenstühle ich auf der Terasse stehen habe, während ich gleichzeitig der Telekom untersage, meine Telefonnummer zu veröffentlichen? Warum dass schlimm ist? Weil ich nicht möchte, dass sich ein Personalchef erst mal per Mausklick meine Hütte ansieht, bevor er mich persönlich kennen lernt. Oder warum darf ich Telefonbucheinträge von Arztpraxen vervollständigen, die ich noch nie betreten habe?

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

...mir diese Aussage zu allgemein ist und unterschiedliche Menschen unterschiedliche Wertvorstellungen haben. Gerade der 'Wert' "Freiheit" wird von der politischen Elite allzu oft mit den Füßen getreten, selten gilt Freiheit für Andersdenkende...

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

kein wirklicher Bezug zum Thema zu finden ist. Natürlich brauchen wir Werte und die Aussagen sind allgemein betrachtet sinnvoll (und eigentlich selbstverständlich). Wenn hier aber durch die Hintertür versucht werden sollte, entsprechende Gesetze zum "Werterhalt" zu ermöglichen, dann wäre das abzulehnen. Die entsprechenden Gesetze haben wir eigentlich schon... die überwiegende Mehrheit hält sich daran, ein paar wenige nicht - daran würden auch weitere Gesetze nichts ändern. Ein Tipp an die Verfasser: weniger Kommunikation im Milton-Modell und konkreter werden....

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

dafür braucht es aber auch freie meinung, oder?

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Das Internet funktioniert bereits so und wird von Politikern demontiert, die ein verfälschtes Meinungsbild haben. Die "Gefahren" die lauern sind Spukgespenster und nur auf Unachtsamkeit der Nutzer zurückzuführen. Stichwort Eigenverantwortung.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Es gibt auch im "realen" Leben schon genügend Menschen, die diese Werte nicht haben oder nicht achten und es ist schwer genug mit diesen umzugehen. Solange wir im realen Leben nicht auf Reglementierungen verzichten können, können wir es im Internet genauso wenig.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das Internet bei entsprechender flächendeckender Breitbandversorgung eine enorme Chance für Bildung und Stärkung der Demokratie bietet.

nach oben