Technologische Souveränität wahren

Für die Wahrung der technologischen Souveränität des Staates ist es erforderlich, dass er nationale Kernkompetenzen erhält und fördert. Hierzu braucht unser Land Forscher und Unternehmer, die strategische IT- und Internetkompetenzen erhalten und ausbauen. Ohne eine starke eigene IT-Industrie geraten wir in Abhängigkeiten, die unsere Freiheiten und unsere Verfassungsidentität gefährden können.


Das sagen andere:

Idee

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Ein herausragender Forschungsstandort zieht stets herausragende Forscher an - wer Forschern langfristige Perspektiven bietet, kann herausragende Forscher langfristig an sich binden. Deshalb sollten in der Informatik nicht nur Doktorandenstipendien vergeben werden, sondern auch mehr Professuren und/oder unbefristete Stellen. Das zieht ausländische Forscher an und hält deutsche Forscher im Inland - zusätzlich erhöht eine gute Betreuung(squote) die Qualität und Effizienz der Arbeit von Doktoranden sowie den internationalen Vernetzungsgrad von Doktoranden. Wichtig ist auch, Informatik an allen deutschen Universitäten zu fördern - und zwar nicht nur Lehre, sondern auch Forschung. Wer junge Forscher sucht, muß diese früh mit erfahrenen Forschern in Kontakt bringen, denn im Studium fällt die Entscheidung für oder gegen das Einschlagen einer wissenschaftlichen Laufbahn. Wer Forschung an wenigen Universitäten konzentriert, läßt viel Potential ungenutzt. Empfehlenswert ist es in meinen Augen auch, an jedem Forschungsstandort stets die theoretische Informatik und die informatiknahe Mathematik zu fördern. Eine Theoretikerquote von 15-20% trägt zu nachhaltiger, langfristig ausgerichteter Forschung bei. Abschließend setze ich mich für die Abschaffung des § 202c Abs. 1 Nr. 2 StGB ein, welcher IT-Sicherheitsforschung in die rechtliche Grauzone verschiebt. Ob ein Tool auf die Begehung einer Straftat ausgerichtet ist oder nicht, ist nicht erkennbar - im Gegensatz zur Auffassung des BVerfG.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Das heißt dann hoffentlich, dass wir die Kriminalisierung von IT-Sicherheitsexperten in diesem Land rückgängig machen. Wer "Hackertools" die zwingend notwendig sind, um die Sicherheit eines Systems seriös zu testen verbietet, und damit jeden Sicherheitsexperten mit einem Bein ins Gefängnis stellt, muss sich nicht wundern, wenn diese Experten ins Ausland auswandern.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

keine Softwarepatente!! Die Idee Tabellenkalkulations-Zellen in der richtigen Reihenfolge zu berechnen sollte ebenso wenig patentierbar sein wie die Idee über einen Mausklick im Online-Shop eine Bestellung auszulösen!

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Informatik (Informatik hat nichts mit M$, Office, o.ä. zu tun) muss Pflichtunterricht an der Schule werden.

Kommentare

Dem möchte ich mich gern anschließen. Sowohl Anwenderschulung als auch Hintergrundwissen (= Informatik) ist Grundlage eines verantwortungsvollen und eigenständigen Umgangs mit IT. Hierfür benötigen wir gut ausgebildete LehrerInnen - falls der Mangel zunächst durch Quereinsteiger gelöst werden soll, könnte man die attraktive Möglichkeit einer Verbeamtung in Aussicht stellen - um auch tatsächlich erfolgreich Informatiker zu werben.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die Verantwortlichen in Staat und Verwaltung (Bund, Länder und Kommunen) müssen sehen, dass sie für sich selbst auch Verwaltungsinformatiker (Master-Niveau) ausbilden und einstellen, um künftig öffentliche IT-Systeme nicht nur nutzen und bedienen, sondern diese auch strategisch weiterentwickeln können, ohne von externen Beratern abhängig zu sein.

Kommentare

Dieser Ansatz ist auch für Unternehmen interessant. Evtl. kann man Berufsakademien ausbauen, das kann kurz- bis mittelfristig auch dem Fachkräftemangel Abhilfe schaffen. Wichtig bei praxisorientierten Studengängen ist auch stets, das theoretische Fundament nicht zu vernachlässigen - das fördert strukturiertes Vorgehen.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Auch das ist völlig logisch. Der IT-Bereich ist ein wichtiges Werkzeug, das immer größere Priorität erhält. Jeder sollte sich damit auskennen, besonders der Staat. Des weiteren bin ich dafür, dass Informatik Landesweit ein Pflichtfach in der Schule wird, in dem man nicht nur sinnlose Programmierung, sondern auch den richtigen Umgang mit dem Internet (z.B. wie man seine Daten und Anonymität effektiv schützt) lernt. Somit hätte jeder von vornherein wichtige Grundkenntnisse.

Kommentare

Das ist im Prinzip eine sehr gute Idee. Dann könnte man den Kindern mal zeigen, was passiert, wenn sie ihre Absturz-Fotos von sich bei Facebook und co hochladen.
Allerdings: wer soll den Schülern das vermitteln? 90% der Lehrer kennen sich ja gar nicht aus mit der Materie.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

sollte man endlich die durch § 202c StGB geschaffene Rechtsunsicherheit aufheben, die in den letzten Jahren viele "Forscher und Unternehmer" zur Aufgabe ihrer Betätigung oder zur Verlagerung ebendieser ins Ausland gezwungen hat.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Richtig, der Ausbau der IT-Industrie sollte jedoch weitaus stärker im Mittelstand verankert sein, die großen deutschen Software Konzerne sind internatioanl als stark anzusehen. Die Wahrung technologischer Souveränität des Staats muss Hand in Hand mit dem Abbau von Herstellerabhänigkeiten (Lock-In) erfolgen. Dabei kann vor allem der Einsatz von offnen Standards und Open-Source-Software dienlich sein.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

An den Thesenautor: das Netz ist zwar in den Ursprüngen eine militärische Infrastruktur gewesen, das aber hat sich durch die Öffnung des Netzes vollständig gewandelt. Es ist nicht notwendig, das Netz zu remilitarisieren.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Dazu gehört aber auch, dass Bildungseinrichtungen die nötigen Mittel haben, dass jeder Bürger Deutschlands die Möglichkeit hat, einige gewisse Kernkompetenzen erhält. Es ist wichtig, aber es reicht nicht, das die Regierung Profis hat oder das wichtige IT-Konzerne ihren Sitz in Deutschland haben. Zur technologische Souveränität gehören genauso Hardware- und Softwarefirmen wie Anwender und OSS-Entwickler.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Wie wäre es den sog. "Hacker-Paragrafen" zu überdenken? Man muss fähige Köpfe ja nicht mit aller Macht verjagen wollen.

Kommentare

Volle Zustimmung:
Technologische Hoheit kann man nur erlangen, indem man zulässt, dass sich die Leute auch mit der Technologie beschäftigen dürfen. Die wichtigste Technologie hierbei ist die Sicherheitstechnologie, denn mit ihr müssen alle (eigene und "Fremd"-Technologie) analysiert und geprüft werden, bevor man sie einsetzen kann. Der Hacker-Paragraph verbietet quasi, sich intensiv und aktiv mit dieser Analyse zu beschäftigen. Er treibt die Experten der Schlüsseltechnologie ins Ausland und lässt uns ungeschützt zurück. Wir haben unsere Sicherheit aufgegeben um uns vor denen zu schützen, die sie überprüfen und verbessern können. :-(


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Um technologische Hohheit zu behalten ist es unumgänglich Datensicherheitstechnik und -verfahren intensiv zu analysieren, ebenso wie die Angriffstechnologien und - strategien. Verbote, wie durch den sog. Hacker Paragraph, verhindern bereits jetzt umfassende Ausbildung an den Hochschulen. Ich konnte selbst die Umstrukturierung von Vorlesungsinhalten beobachten. Auf diese Weise sind wir, was Datensicherheit und Gegenmaßnahmen angeht auf dem besten Wege zum Entwicklungsland - ein im Vergleich zu klassischen Themen - sehr schneller Prozess. Denn die Technologien sind einem massiven Evolutionsdruck unterworfen.

Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Die Unternehmer benötigen zusätzlich einen rechtlichen Rahmen, in dem sie ohne Angst vor "astronomischen" Schadenersatzforderungen seitens ausländischer Konkurrenten handeln können. Das Patentrecht muss, speziell im Bereich Software/Verfahren, überarbeitet werden.

Kommentare

Dem möchte ich mich anschließen. Ursprünglich sind Patente gedacht, um Forschung zu fördern, indem erfolgreiche Forschung "belohnt" wird. Im IT-Bereich ist das Gegenteil der Fall - die Tatsache, auf etliche Patente Rücksicht nehmen zu müssen, wirkt sich in der Entwicklung forschungshemmend aus.


Idee

Ich habe hierzu eine konkrete Handlungsempfehlung:

Man muss die Rahmenbedingungen für Startups überprüfen. So sind Abmahnungs- und andere rechtliche Fallen zu minimieren oder zumindest gut zu erklären. Man sollte jegliche Regelungen auf ihren Sinn hin überprüfen, so dass es ohne grossen Aufwand möglich ist, neue Ideen auszuprobieren. Man sollte auch klarstellen, was das TMG wirklich fordert, z.B. im Hinblick auf User Generated Content. Darf man als Anbieter nicht mehr in Urlaub fahren? In meiner Session beim PolitCamp kam die Idee eines mitwachsenden Rechts auf, vielleicht wäre so etwas eine Diskussion wert? Dann muss sich natürlich die Atmosphäre in Deutschland ändern. Ideen und das Ausprobieren muss belohnt werden, auch wenn es in 9 von 10 Fällen nichts wird. Zudem braucht es eine bessere Vernetzung von Universitäten, Gründern und Investoren (die man erst einmal herlocken muss). IMHO sollte der Staat da auch eher zurückhaltend sein und nicht selber Geld geben, sondern einzig die Rahmenbedinungen schaffen.

Kommentare

Dem möchte ich mich anschließen. Allerdings halte ich es für notwendig, daß staatlich finanzierte Forschung stattfindet. Insbesondere im Bereich der Grundlagenforschung ist zumindest in Deutschland die Investitionsbereitschaft von Unternehmen eher begrenzt - gerade bei jungen Wissenschaften ist Grundlagenforschung aber von erheblicher Bedeutung. Wenn die Praxis auf einem soliden Fundament steht, zahlt sich das mittelfristig aus. Daher halte ich ein finanzielles, staatliches Engagement zumindest im Bereich der Grundlagenforschung für unerläßlich.


Contra

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Eine "Technologische Souveränität" nicht möglich ist da alle Computer des Internets direkt oder indirekt miteinander vernetzt sind. Die Gefahr einer Abhängigkeit die unsere Freiheiten und unsere Verfassungsidentität gefährden können sehe ich nicht solange unsere Gesetze auch angewand werden (wenn möglich z.B. Host in Deutschland). Desweiteren sind weitere Überwachungen des Staates am Bürger nicht erforderlich denn davon gibt es schon genug.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Komisch dass hier die Internet Gemeinde mehrheitlich zustimmt, wo sie bei Zensur laut NEIN schreit. Das zeigt wieder wie wenig sich der Einzelne damit auseinandersetzt. Technik und IT sind ein neutrales Gut und international . Deren Entwicklung und Optionen kann man nicht national beschränken, noch der Staat strategische Kompetenzen erhalten. Genau das würde zum Orwellschen System führen. Hier sollte sich der Saat an internationale Regeln - und nicht an nordkoreanische Regeln - halten und ausrichten. Wenn die bestehenden Gesetze ENDLICH dem Internet angepasst werden , reicht es völlig aus, dass Ordnungsrecht und sonstige geltende Rechte gewahrt werden, indem man sie anzeigt. Der Staat sollte sie nur schneller verfolgen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Bildung von genereller und allgemeiner Wissenkompentenzen als auch grundlegende Aufkärung sollte gefördert werden, da diese stark zu kurz kam. Eine völlig eigene und selbständige sowie elitäre IT-Industrie erbauen zu wollen, kann und wird dem Ganzem nicht dienlich werden, vorallem da dies dank der Globalisierung gar nicht möglich sein wird und gegebenenfalls im Keim erstickt wird (Internet wird für Elite-deutsch-PCs ausgeschaltet, nur als Beispiel)

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Nicht die Technik, die Inhalteanbieter müssen weiter gestärkt werden. Mir wird zu viel auf die Technik geschaut.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Verbessert das Bildungssystem, dann klappts auch mit dem Nachwuchs. Aber bitte nicht wieder von oben nach unten. Fragt die betroffenen, die kennen sich aus.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

weil de Maiziere im zusammenhang mit seiner grundsatzrede geäußert hat, dass man deutsche IT unternehmen auch besser kontrollieren kann, dies hat der vertreter des bitkom sogar gestützt ("bei einem deutschen google könnte der staat viel besser eingreifen, z.b. bei streetview"). Das offenbart die heuchelei, es geht nicht um innovationen für deutschland (da bin ich ja immer dafür, aber dafür brauchen wir eine kreativitätskultur, freiheit, startchancen für jede/n, eine bildungsrevolution und andere prioritäten im ressourceneinsatz) sondern es geht um eingriff und kontrolle. Außerdem ist eh humbug in einer globalisierten welt nationale IT unternehmen züchten zu wollen. Was ist denn siemens-nokia? deutsch? hybrid? deutsch genug? wie deutsch ist IBM? deutscher als Microsoft? ist Siemens Nokia "besser" als IBM oder Microsoft, weil wenigstens europäisch? was ist böser als IBM und Microsoft, Google? oder indische und chinesische unternehmen? was ein unsinn. Wir leben international, wir arbeiten international, IT ist international, das netz ist international. Diese these ist besonders lächerlich bei einem land, das von exports lebt. Gleiches recht für alle? Was wenn andere länder auch nur noch nationale IT kaufen wollen? und überhaupt, schon mal einen PC auseinandergeschraubt und reingeschaut? Wer ist national? Die firma auf dem aufkleber? der hersteller des größten bauteils? diejenigen, die das ding in der 3. welt zusammenschrauben? protektionismus hat keine zukunft.

Anmerkung der Moderation: Hallo "geeklady", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Ihre Argumente können doch für sich stehen. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Der Staat sollte besser für die Kompetenz (bzw. Bildung) der *Bürger* sorgen. Die Bosse können ihre Kompetenz und Bildung selbst organisieren.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

gerade im Bereich Netzpolitik die Industrie nicht der treibende Motor für Innovationen ist. Ein übermäßiger Schutz der Industrie, also eine indirekte Subvention, kann realistisch nur durch Schutzmechanismen wie z.B. Patente oder vergleichbaren Güterschutz realisiert werden, die das Ende der unzähligen kleinen Ideenschmieden bedeuten können. Die meisten der Heute im Internet großen Anbieter, waren einmal selber kleine Ideenschmieden und benötigen in aller Regel noch heute die Innovationskräfte der anderen. Ich sehe den Opensource Gedanken und die daraus entstandenen nichtkommerziellen und kommerziellen Angebote als einen wichtigen Motor für die IT-Wirtschaft in unserem Land. Angebote wie die Wikipedia, Linux, OpenOffice erzeugen Innovationsdruck. Google, Facebook und andere Unternehmen, hätte es z.B. ohne Linux nicht gegeben. Die Opensource Community leistet wertvolle Beiträge für unsere Gesellschaft. Ein Beispiel dafür ist z.B. das Projekt Openstreetmaps, welches durch topaktuelle Karten unschätzbar wertvolle Hilfe für die Rettungskräfte bei der Erdbebenkatastrophe in Haiti leistete.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Ich sehe in der ausgeführten These ein blauäugiges Vertrauen auf Unternehmer und IT-Industrie. Was das Internet groß gemacht hat, waren viele freiwillige, die ohne kommerzielle Interessen Wissen zur Verfügung stellen (Wikipedia, Opensource Software). Hier wäre staatliche Förderung noch viel wichtiger!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

es fast so klingt, als soll hier eine Art öffentlicher Dienst der IT-Industrie aufgebaut werden. Das bläht den Staat nur immer weiter auf. Interessant auch das Wort "strategisch". Das impliziert Steuerung auf bestimmte, staatliche Ziele hin. Eine Gefährdung unserer "Verfassungsidentität" sehe ich aktuell überhaupt nicht.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

... ja eigentlich schon. Aber für jede konzentration auf einen Bereich müssen irgendwo Abstriche gemacht werden. Wenn jeder immer nur gefördert wird, wird niemand gefördert. Also Herr Minister auf wessen Kosten soll diese Förderung passieren. Eigentlich entwertet sich die these dadurch schon wieder selbst.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

falsch ist. Unter Einsatz von OpenSource ist es egal, ob wir eine starte IT-Wirtschaft haben.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

... eindimensional nationales Denken uns in Internationalen Räumen nicht viel weiter bringt. Natürlich müssen wir Wirtschaftsstrukturen fördern, die optimale Marktentwicklungen sicherstellen. Aber wenn es um Regulierung geht, dann müssen wir langsam anfangen, International zu denken, und uns international zu vernetzen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

auch wieder so ein doublebind: technische souveränität des staates mit der wirtschaftlichen konkurrenzfähigkeit der unternehmen koppeln.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Das es endlich euch mal auffällt dass wir nicht technologisch souverän sind, wenn wir Hardware aus China, ein Betriebssystem aus den USA und Firewalls aus Israel einsetzen. Nein, tatsächlich! Das fällt euch JETZT auf, nachdem ihr mit eurem Hackertoolverbot die Sicherheitsindustrie ins Ausland getrieben habt? Und jetzt will oder kann euch keiner mehr helfen im Land? In These 10 ist von Steigerung der IT-Kompetenz der Sicherheitsbehörden die Rede. Bwahahaha, dass ich nicht lache. Wer soll das denn machen, jetzt wo ihr die Hacker rausgeworfen und gegen euch aufgebracht habt?

Anmerkung der Moderation: Hallo "Gast", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

... eindimensional nationales Denken uns in Internationalen Räumen nicht viel weiter bringt. Natürlich müssen wir Wirtschaftsstrukturen fördern, die optimale Marktentwicklungen sicherstellen. Aber wenn es um Regulierung geht, dann müssen wir langsam anfangen, International zu denken, und uns international zu vernetzen.

Neutral

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich diese Handlungsempfehlung zwiespältig empfinde, denn die Interessen der IT-Industrie sind nicht notwendigerweise deckungsgleich mit den staatlichen Interessen und den Interessen der Nutzer dieser Technologien.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Das Internet an sich kann in seiner Entstehungsgeschichte weniger auf Staatliche Entwicklungshilfen zurückblicken(ausgenommen eventuell ARPA, aber primär auch militärisch beflügelt). Die Weiterentwicklung sollte weiterhin durch die Gemeinschaft voran getrieben werden!

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Klingt im Ansatz ok

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

nicht zu überschwänglich, kann nach hinten losgehen

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Klingt alles auf den ersten Blick ganz gut, aber... Was sin nationale Kernkompetenzen? Wer legt fest was "strategische" IT- und Internetkompetenzen sind? Was genau bedroht unsere Verfassungsidentität? Die Freiheit sehe ich ebenso gefährdet wenn einzelne Unternehmen "strategische" Kernkompetenzen erhalten!

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

das Internet sich bisher durch den genialen Geist von Privatpersonen entwickelt hat, großteils ohne kommerziellen Hintergrund. Diesen Entwicklergeist finde ich wesentlich fördernswerter als staatlich kontrollierten oder rein kommerziellen.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich den Sinn nicht ganz einsehe. Warum sollte in einem internationalen Medium wichtig sein, welche Nation die Fortschritte entwickelt; schließlich partizipieren alle davon. Im Allgemeinen halte ich die Förderung der Forschung für sinnvoll - die Konzentration auf den nationales Aspekt allerdings nicht.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich das nicht so kritisch sehe: Wäre Deutschland nicht Deutschland, wenn wir Router von Cisco statt von Siemens kaufen? Andere Staaten verkraften doch auch, von unseren Autos abhängig zu sein.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Ja - unser Land braucht Forscher und Unternehmer. Und weiter? Etwas konkreter sollte es doch formuliert werden. Hinter diesem Punkt kann sich alles verstecken, von der Bereitstellung von mehr Mitteln für die Bildung bis zu Subventionen für IT-Unternehmen. Nicht alles macht hier Sinn.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich nicht weiss, was sie bedeuten soll ;-) Wenn es um die Förderung von Startups geht, bin ich dafür, wenn es um Riesenforschungsprojekte mit unklarem Ausgang bin, dann dagegen. Innovation kann im Internet IMHO nur von kleinen, agilen Unternehmen geleistet werden. Von daher muss auch eine Gewinnstrategie dahinterstecken.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich nicht weiss, was sie bedeuten soll ;-) Wenn es um die Förderung von Startups geht, bin ich dafür, wenn es um Riesenforschungsprojekte mit unklarem Ausgang bin, dann dagegen. Innovation kann im Internet IMHO nur von kleinen, agilen Unternehmen geleistet werden. Von daher muss auch eine Gewinnstrategie dahinterstecken.

Pro

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

... der Staat auf der Höhe der Zeit und Technik sein muss, sonst hat er im Zweifel keine Chance irgendwie einzugreifen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sie stimmt. Gerade in einem Land ohne Rohstoffe sind die Kernkompetenzen einer Wissensgesellschaft existentiell

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es hieran überhaupt nichts auszusetzen gibt. Leider lief es in der Vergangenheit oft anders (ich erinnere hier nochmal an das Hackertoolverbot, das es Privatleuten quasi unmöglich macht, sich mit IT-Sicherheit zu befassen), daher ist meine Hoffnung bislang eher gedämpft.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Absolut korrekt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

weil es sehr fortschrittlich ist.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

mit einer Stützung der eigenen IT-Industrie auch noch hochqualifizierte Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Allerdings darf die Stärkung der eigenen IT-Industrie keine protektionistischen Züge annehmen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Meine vollste Zustimmung

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Pro, längst überfällig

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

eine IT für die Informationstechnik nötig ist. Ist zum Glück auch noch vorhanden. Allerdings sind die Arbeitsbedingungen im Ausland teilweise viel besser. Hier müssen die Löhne erhöht werden, aber das betrifft zur Zeit wohl eher alle Arbeitsplätze in Deutschland.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Dem ist grundsätzlich zuzustimmen. Es müssen aber die Rahmenbedingungen geschaffen werden!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Super Idee! Wirklich! Was hat das in dieser Liste zu suchen? Ist Bildungspolitik.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Guter Vorschlag! Aber in der Praxis nehmen Sie, Herr de Maizière (die Regierung), dem deutschen Durchschnittsverdiener, alle Steuern und Abgaben zusammengerechnet, 70 % seines Eigentums weg. Welchen Grund hätte ich also als qualifizierter ITler, Ihnen zu erlauben, mir mein Eigentum zu stehlen???? So, und nun denken Sie noch einmal darüber nach, warum so viele Hochqualifizierte lieber ins Ausland gehen!

Anmerkung der Moderation: Hallo "if_the_government_fears_the_people_there_is_liberty", bleiben Sie bitte respektvoll! Vermeiden Sie Unterstellungen und Beleidigungen. In einigen Ihrer anderen Beiträge kommen Sie auch ohne so etwas aus. Ihre inhaltlichen Argumente sollten für sich stehen können. Hinweis: Wiederholte Verstöße gegen die Regeln dieses Dialoges können zum Löschen Ihres Profils führen. Beste Grüße, das Moderationsteam

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

ja, ja

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

...aber dem sollten dann auch Taten folgen... ;) Nur ist davon leider nichts zu sehen. Anstatt Innovation zu stärken wird sie - nach erfolgreicher Lobbyarbeit von Konzernen die völlig veraltete und überkommene Geschäftsmodelle um jeden Preis erhalten wollen - verhindert. Siehe die letzte und die geplante Novelle des Urheberrechts. Massiver kann man Ideen und Wettbewerbsfähigkeit innovativer junger Unternehmen nicht behindern. Mein Unternehmen könnte sofort ein Dutzend hoch bezahlter Arbeitsplätze im Bereich Realisierung von Home-Media-Servern schaffen. Wir dürfen das nicht weil die Umgehung des DVD Kopierschutzes einer gekauften DVD selbst für den Eigengebrauch im Interesse einer verkrusteten und innovationsunfähigen Contentindusrie für illegal erklärt wurde... :( Es ist also zu befürchten, dass die These doch eher Sonntagsreden waren... :(

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

es zwar die typische Leier ist und am Ende wegen heraufbeschworener Sachzwänge nichts passiert, aber gegen Forschungsförderung habe ich nichts einzuwenden.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Ja, absolut ja. Gutes Beispiel ist hier Hessen. Dort arbeitet man seit Jahren mit Fachleuten aus der IT zusammen, bildet Menschen in IT aus und hat Erfolg.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Software immer mehr unser Leben bestimmt: z.B. Microsoft Office, Google, Amazon, Ebay, Facebook. Aber außer SAP fällt mir kein deutsches Unternehmen ein.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sie einfach stimmt (ist aber letztendlich heiße Luft ... um nicht zu sagen Politikergeschwätz)

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Grundsätzlich stimme ich zu. Aber es sollte kein "Wir gegen die"-Gefühl entstehen. Statt dessen sollte eine offene und transparente IT-Landschaft entstehen, die auf freie Software und offene Standards setzt. Das Wissen zur Weiterentwicklung, Ausbau und Wartung dieser IT-Landschaft sollte frei verfügbar sein und international geteilt werden, genauso wie die Software dieser IT-Landschaft . Die Installation und Wartung sollte aber von deutschen Firmen übernommen werden, die vor allem die Integrität der Software und Hardware kontrollieren. (Insbesondere, ob sie frei von Hintertüren ist.) Dabei sollten diese Firmen aber keine Monopol / Copyrightanspruch / Patentanspruch auf das dazu nötige Wissen haben. Dieses muss stets frei verfügbar sein. Die Öffentlichkeit sollte sich stets selbst von der Integrität und Sicherheit der eingesetzten Komponenten überzeugen können.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Absolut Richtig.

Alle

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

sinnvollere vergabegrundsätze bei it-aufträgen der öffentlichen hand könnten hier viel bewirken

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Die Skepsis gegenüber guten Ideen zur Abwanderung von begabten Menschen führt.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das so ist wie mit der Energie. Je abhängiger man wird, desto teurer wirds am Ende. Frei nach dem Motto "Wissen ist Macht".

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Kling gut, was daraus gemacht wird steht oft auf einem anderen Blatt

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

ich diese Handlungsempfehlung zwiespältig empfinde, denn die Interessen der IT-Industrie sind nicht notwendigerweise deckungsgleich mit den staatlichen Interessen und den Interessen der Nutzer dieser Technologien.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Solange die Souveränität dazu gedacht ist eine unabhängigkeit von anderen Staaten / Staatssystemen zu sichern, ist das OK. Sobald die Souveränität dazu genutzt wird Freiheitsrechte einzuschränken, läuft etwas falsch. Die Souveränität sollte dazu genutzt werden um z.B. Abhängigkeiten von GPS (-> Galileo) oder Datendiensten (warum laufen bei Blackberry Firmen-emails selbst mit schützenswertesten informationen über Server in den USA?) abzuschaffen.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

damit wahrscheinlich ernsthaft mal neue arbeitsplätze entstehen könnten, als unrealistisch, hacken wirs ab, ist nur ein kleines plazebo.......

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Das Internet an sich kann in seiner Entstehungsgeschichte weniger auf Staatliche Entwicklungshilfen zurückblicken(ausgenommen eventuell ARPA, aber primär auch militärisch beflügelt). Die Weiterentwicklung sollte weiterhin durch die Gemeinschaft voran getrieben werden!

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

das die erste These ist, der ich uneingeschränkt zustimmen kann, da sie nicht nach Beschränkung oder Zensur klingt.

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

Klingt im Ansatz ok

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Eine "Technologische Souveränität" nicht möglich ist da alle Computer des Internets direkt oder indirekt miteinander vernetzt sind. Die Gefahr einer Abhängigkeit die unsere Freiheiten und unsere Verfassungsidentität gefährden können sehe ich nicht solange unsere Gesetze auch angewand werden (wenn möglich z.B. Host in Deutschland). Desweiteren sind weitere Überwachungen des Staates am Bürger nicht erforderlich denn davon gibt es schon genug.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Komisch dass hier die Internet Gemeinde mehrheitlich zustimmt, wo sie bei Zensur laut NEIN schreit. Das zeigt wieder wie wenig sich der Einzelne damit auseinandersetzt. Technik und IT sind ein neutrales Gut und international . Deren Entwicklung und Optionen kann man nicht national beschränken, noch der Staat strategische Kompetenzen erhalten. Genau das würde zum Orwellschen System führen. Hier sollte sich der Saat an internationale Regeln - und nicht an nordkoreanische Regeln - halten und ausrichten. Wenn die bestehenden Gesetze ENDLICH dem Internet angepasst werden , reicht es völlig aus, dass Ordnungsrecht und sonstige geltende Rechte gewahrt werden, indem man sie anzeigt. Der Staat sollte sie nur schneller verfolgen.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Bildung von genereller und allgemeiner Wissenkompentenzen als auch grundlegende Aufkärung sollte gefördert werden, da diese stark zu kurz kam. Eine völlig eigene und selbständige sowie elitäre IT-Industrie erbauen zu wollen, kann und wird dem Ganzem nicht dienlich werden, vorallem da dies dank der Globalisierung gar nicht möglich sein wird und gegebenenfalls im Keim erstickt wird (Internet wird für Elite-deutsch-PCs ausgeschaltet, nur als Beispiel)

Neutral

Ich habe zu dieser Aussage eine neutrale Einstellung

nicht zu überschwänglich, kann nach hinten losgehen

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Nicht die Technik, die Inhalteanbieter müssen weiter gestärkt werden. Mir wird zu viel auf die Technik geschaut.

Pro

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich zu, weil...

Dann aber SOFORT sämtliche staatlichen Computersysteme der Kontrolle eines amerikanischen Monopolisten entziehen und endlich die regelmäßigen Lippenbekenntnisse für freie Software bundesweit umsetzen!

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Verbessert das Bildungssystem, dann klappts auch mit dem Nachwuchs. Aber bitte nicht wieder von oben nach unten. Fragt die betroffenen, die kennen sich aus.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

weil de Maiziere im zusammenhang mit seiner grundsatzrede geäußert hat, dass man deutsche IT unternehmen auch besser kontrollieren kann, dies hat der vertreter des bitkom sogar gestützt ("bei einem deutschen google könnte der staat viel besser eingreifen, z.b. bei streetview"). Das offenbart die heuchelei, es geht nicht um innovationen für deutschland (da bin ich ja immer dafür, aber dafür brauchen wir eine kreativitätskultur, freiheit, startchancen für jede/n, eine bildungsrevolution und andere prioritäten im ressourceneinsatz) sondern es geht um eingriff und kontrolle. Außerdem ist eh humbug in einer globalisierten welt nationale IT unternehmen züchten zu wollen. Was ist denn siemens-nokia? deutsch? hybrid? deutsch genug? wie deutsch ist IBM? deutscher als Microsoft? ist Siemens Nokia "besser" als IBM oder Microsoft, weil wenigstens europäisch? was ist böser als IBM und Microsoft, Google? oder indische und chinesische unternehmen? was ein unsinn. Wir leben international, wir arbeiten international, IT ist international, das netz ist international. Diese these ist besonders lächerlich bei einem land, das von exports lebt. Gleiches recht für alle? Was wenn andere länder auch nur noch nationale IT kaufen wollen? und überhaupt, schon mal einen PC auseinandergeschraubt und reingeschaut? Wer ist national? Die firma auf dem aufkleber? der hersteller des größten bauteils? diejenigen, die das ding in der 3. welt zusammenschrauben? protektionismus hat keine zukunft.

Anmerkung der Moderation: Hallo "geeklady", bitte beachten Sie die Regeln zu diesem Dialog. Bleiben Sie respektvoll und höflich. Ihre Argumente können doch für sich stehen. Danke. Mit freundlichen Grüßen, das Moderationsteam

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

Der Staat sollte besser für die Kompetenz (bzw. Bildung) der *Bürger* sorgen. Die Bosse können ihre Kompetenz und Bildung selbst organisieren.

Contra

Ich stimme dieser Aussage grundsätzlich nicht zu, weil...

gerade im Bereich Netzpolitik die Industrie nicht der treibende Motor für Innovationen ist. Ein übermäßiger Schutz der Industrie, also eine indirekte Subvention, kann realistisch nur durch Schutzmechanismen wie z.B. Patente oder vergleichbaren Güterschutz realisiert werden, die das Ende der unzähligen kleinen Ideenschmieden bedeuten können. Die meisten der Heute im Internet großen Anbieter, waren einmal selber kleine Ideenschmieden und benötigen in aller Regel noch heute die Innovationskräfte der anderen. Ich sehe den Opensource Gedanken und die daraus entstandenen nichtkommerziellen und kommerziellen Angebote als einen wichtigen Motor für die IT-Wirtschaft in unserem Land. Angebote wie die Wikipedia, Linux, OpenOffice erzeugen Innovationsdruck. Google, Facebook und andere Unternehmen, hätte es z.B. ohne Linux nicht gegeben. Die Opensource Community leistet wertvolle Beiträge für unsere Gesellschaft. Ein Beispiel dafür ist z.B. das Projekt Openstreetmaps, welches durch topaktuelle Karten unschätzbar wertvolle Hilfe für die Rettungskräfte bei der Erdbebenkatastrophe in Haiti leistete.

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